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Der BIC ist eine hierarchische Kennung

Ein BIC besteht entweder aus acht oder aus elf Zeichen. Die ersten vier Zeichen kennzeichnen das Institut als Bankcode. Danach folgen zwei Zeichen für das Land und zwei Zeichen für den Ort beziehungsweise den Standort der Bank. Erst die letzten drei Zeichen bilden die Filialkennung. Sie machen den Unterschied zwischen der kurzen achtstelligen und der vollständigen elfstelligen Form aus. Der BIC ist damit keine zufällige Buchstabenfolge, sondern eine gestufte Adresse innerhalb des internationalen Zahlungsverkehrs.

Vor der Prüfung müssen die Unterlagen vollständig sein

Bei einer alten Kontoverbindung, einer Rechnung oder einem Überweisungsformular sollten die Kontounterlagen beisammenliegen, bevor Sie den Abgleich beginnen; https://iban-ermitteln.de/ lässt sich dann als Ausgangspunkt für den nächsten Prüfschritt nutzen. Das ist besonders wichtig, wenn die Angaben handschriftlich übertragen wurden oder mehrere Bankverbindungen vorliegen. Ein einzelnes Zeichen lässt sich nicht zuverlässig aus dem Namen einer Bank oder aus dem Ort ableiten. Rechner, die mit offiziellen Bankdaten arbeiten, können dabei eine technische Orientierung geben. Prüfen Sie trotzdem, ob das Ergebnis zur konkreten Zahlung und zum aktuellen Dokument passt.

Die ersten vier Zeichen: der Bankcode

Der Bankcode bezeichnet nicht einfach die deutsche Bankleitzahl in einer anderen Schreibweise. Er ist ein international verwendbarer Institutsbezeichner und folgt eigenen Vergaberegeln. Daraus lässt sich nicht sicher ablesen, welche Kontonummer zu einem Konto gehört oder welche Filiale für einen Kunden zuständig ist. Gerade bei größeren Instituten können Namen, Marken und rechtliche Bezeichnungen voneinander abweichen. Für Verbraucher und kleine Betriebe bedeutet das: Ein aus dem Firmennamen erratener BIC ist keine belastbare Kontoverbindung.

Land und Ort liegen in der Mitte

Die Zeichen an der fünften und sechsten Stelle beschreiben das Land. Die beiden folgenden Zeichen dienen als Orts- oder Standortkennung des Instituts. „Ort“ meint dabei nicht zwingend die Filiale, in der ein Konto eröffnet wurde. Es geht um die Einordnung des BIC innerhalb der Bankorganisation. Eine Ortskennung kann deshalb auch bei einer zentralen Stelle oder einem überregionalen Zahlungsverkehrssystem stehen. Aus diesen vier Zeichen allein ergibt sich weder die Anschrift einer Filiale noch die Erreichbarkeit eines bestimmten Sachbearbeiters.

Was die letzten drei Zeichen kennzeichnen

Die optionale Endung mit drei Zeichen grenzt eine bestimmte Geschäftsstelle, Abteilung oder einen besonderen Verarbeitungsweg vom Hauptsitz ab. Sie wird Filialkennung genannt, obwohl sie nicht immer eine öffentlich zugängliche Filiale mit Schalter bezeichnet. Manche Institute verwenden für die Hauptstelle eine Standardendung. Fehlt die Endung, gilt die achtstellige Form als Grundkennung des Instituts. Eine elfstellige Angabe kann daher genauer sein, muss aber nicht automatisch auf eine Filiale hinweisen, die der Zahlungsempfänger kennt.

  • Acht Zeichen: Bankcode, Land und Ort.
  • Elf Zeichen: dieselben acht Zeichen plus eine dreistellige Filialkennung.
  • Die Filialkennung ist ein Zusatz, keine Kontonummer.
  • Eine fehlende Endung bedeutet nicht, dass der BIC unvollständig sein muss.
  • Die konkrete Bedeutung der Endung legt das jeweilige Institut fest.

Warum die Endung oft entfällt

Für viele Zahlungen genügt die allgemeine Kennung des Instituts. Dann wird die Filialkennung nicht benötigt oder nicht gesondert übermittelt. Systeme können eine achtstellige Grundkennung intern wie eine vollständige Kennung behandeln, wenn die Standardstelle gemeint ist. Ob ein bestimmtes Formular elf Zeichen verlangt, hängt vom Zahlungsweg und vom verwendeten Bankverfahren ab. Maßgeblich sind die Angaben des Zahlungsempfängers und die Vorgaben der eigenen Bank, nicht eine eigenständige Ergänzung durch den Auftraggeber.

Wo Verwechslungen gefährlich werden

Ein häufiger Fehler besteht darin, die letzten drei Zeichen als Teil der Kontonummer zu lesen oder eine Endung aus dem Namen einer Filiale zu bilden. Auch ein formal richtig aussehender BIC kann zur falschen Stelle gehören. Bei einer Zahlung an ein Unternehmen sollten Sie deshalb die Bankverbindung aus einer verlässlichen, aktuellen Quelle übernehmen und Abweichungen über einen bereits bekannten Kontakt klären. Bei verdächtigen Änderungen, unbekannten Zahlungsempfängern oder einer bereits ausgelösten Fehlzahlung sollten Sie die Bank unverzüglich ansprechen. Geht es um einen Streit über die Forderung oder um einen möglichen Betrug, kommen zusätzlich eine Verbraucherzentrale oder eine Rechtsberatung als Anlaufstellen infrage.